Interview mit Iwasa Misaki und HAYABUSA beim HYPER JAPAN Christmas Market

interview - 19.01.2017 05:00

Iwasa Misaki und HAYABUSA unterhielten sich auf dem HYPER JAPAN Christmas Market über England, Enka und K-Pop.

Iwasa Misaki und HAYABUSA verzauberten die Menge mit gemeinsamen Auftritten auf dem HYPER JAPAN Christmas Market im November. Trotz ihres stressigen Terminplanes nahmen sie sich ein bisschen Zeit, um mit JaME über ihre Erfahrung und Einflüsse zu sprechen.


Wie sind eure Eindrücke von London und dem Meet & Greet mit den Fans?

Iwasa Misaki: Vor dem Auftritt verteilte ich Flyer und bat die Leute vorbeizukommen und mich auf der Bühne zu sehen. Der Unterschied zu Japan ist der, dass die Leute diesen immer angenommen haben und anhielten um sich noch ein bisschen mit mir zu unterhalten. Durch diese Gespräche wurde mir klar, wie nett die Leute in London sind. Ich war auch sehr angenehm überrascht, als ich viele Besucher sah, die AKB48 mögen und CDs oder Bilder dabei hatten.

Shoya: Das ist mein erster Besuch in England. Aber ich bin froh für HYPER JAPAN hierher gekommen zu sein. Vor der Abreise habe ich mir viele Bilder von London angesehen, aber ich fragte mich schon, wie es wohl in echt sein würde. Ich habe mit vielen Leuten gesprochen und sie waren alle sehr nett und mittlerweile liebe ich England!

Hikaru: Alle hier sind freundlich und sprechen mit einem Lächeln auf den Lippen mit mir. Die Fans feuerten uns während unserer Show mit Rufen an. Ich bin sehr glücklich, da ich so Erfahrungen gemacht habe, die ich in Japan nie gemacht hätte. Ich möchte die Leute mehr über die Enka-Kultur wissen lassen. Deshalb werde ich mein Bestes geben.

Yamato: Für mich war es schon immer ein Traum, einmal nach London zu reisen. Ich fühle mich sehr geehrt die japanische Musik und Enka repräsentieren zu dürfen. Ich habe hier viele Leute getroffen und hatte dabei ein paar sehr schöne Gespräche. Sie gaben mir ein genaues Feedback mit den Songtiteln, die sie mochten. Ich war wirklich glücklich, dass sie den Liedern so genau gelauscht haben.

Wie ist es zu der Zusammenarbeit zwischen euch gekommen?

Shoya: Wir sind in derselben Agentur. Misaki wurde als weibliche Repräsentantin der jungen japanischen Künstler ausgewählt und wir wurden zu den männlichen Vertretern bestimmt.

Verglichen mit dem Musikstil von AKB48 unterscheidet sich dieser Stil doch stark davon. Warst du dem Enka schon immer zugetan?

Misaki: Ich gab mein Enka-Debüt vor fünf Jahren, als ich noch Teil von AKB48 war. Aber mit dem Musikgenre bin ich seit meiner Kindheit vertraut.

Hast du selbst auch einen Lieblings-Enka-Sänger?

Misaki: Das ist eine schwierige Frage. Ich hatte die Chance Auftritte von alteingessessen Künstlern meiner Agentur zu sehen: Yamakawa Yutaka, Tagawa Toshimi, Mizumori Kaori, Hikawa Kiyoshi… Und ich habe vor Allen einen gewaltigen Respekt.

Als du angekommen bist hast du K-Poplieder gesunden. Magst du K-Pop?

Misaki: Es gab eine Zeit in der ich wirklich ein Riesenfan von K-Popliedern war. Ich war sogar auf einem Event namens SM Town in Japan. Ich liebe SHINee und EXO. Außerdem habe ich ein Girls Generation-Konzert besucht. Ich höre mir ihre Musik an und sie haben so tolle Figuren. Darum beneide ich sie.

Shoya: Manche Leute sagen, dass mein Gesicht ziemlich koreanisch aussähe (lacht). Da ich selbst ein Gruppenmitglied bin, kann ich nur sagen, dass ich K-Popkünstler respektierte, weil sie unglaublich gut singen und tanzen können.

Was würdest du sagen ist das Wichtigste, dass du in deiner Zeit bei AKB48 gelernt hast?

Misaki: Ich denke, dass das der Dank meinen Fans gegenüber ist. Es gibt da ein Event, dass sich "die allgemeinen Wahlen" nennt. Dort stimmen die Fans für deine nächste Position ab. Es ist ein hartes Event, aber es ist auch eine Chance dir klar zu machen, was für ein Segen es ist Fans zu haben.

In eurer Setlist sind auch Coversongs. Wie werden diese Lieder ausgewählt?

Misaki: Für unsere Zusammenarbeit wählen wir Stücke aus, die die Menschen bewegen und zum Mitmachen anregen. Die Lieder sind typischerweise Ruf-und-Antwortsachen wie "Dokkoisho" oder "Wasshoi"! Für meine Soloauftritte wähle ich hingegen sehr bekannte japanische Lieder aus.

War irgendjemand von euch schon vorher einmal in England?

Alle: Nein, das ist unser erster Besuch.

Habt ihr euch in London ein paar Sehenswürdigkeiten angeschaut?

Misaki: Dafür hatten wir bislang noch keine Zeit, aber wir werden das übermorgen nachholen. Ich möchte gerne den Big Ben sehen!

Wart ihr überrascht von der Zahl der Fans von J-Pop in Großbritannien?

Misaki: Ja, ich war sehr überrascht! Da waren so viele Leute die Japanisch sprechen können. Zuerst hatte ich Angst. Ich fragte mich, ob die Leute zu meinem Konzert kommen würden. Ich war ungemein erleichtert, als ich sah, wie viele Menschen japanische Musik mögen.

Shoya: Ich war glücklich, dass die Leute bereits wussten was Enka ist.

Einige der Lieder, die ihr als Cover ausgewählt habt, sind lange vor eurer Geburt geschrieben worden. Nehmt ihr bei der Darbietung solcher Lieder ganz besondere Rücksicht?

Hikaru: Ich höre mir die Originale mehrere Male an, um Fehler zu vermeiden.

Misaki: Ich versuche sie auf meine Weise zu singen, aber bin dabei auch sehr vorsichtig.

Shoya: Ich gebe während der Cover mein Bestes und versuche meinen Respekt gegenüber dem ursprünglichen Sänger zu zeigen.

Dieses Jahr ist fast vorüber. Wie würdet ihr 2016 mit einem Wort zusammenfassen?

Misaki: Als ich im März aus AKB48 ausgetreten bin, begann ich meine Enka-Karriere. Ich wähle daher das Wort "Hitoridachi" (Unabhängigkeit).

Shoya: Ich persönlich würde "Hatsukeiken" (erste Erfahrung) sagen. Dieses Jahr gaben wir in Japan unser erstes Headliner-Konzert und wir waren zum ersten Mal in England.

Hikaru: Für mich ist es "Sekai shinshitsu" (globale Ausweitung).

Yamato: Ich zögere immer viel, aber ich wähle "Kansha" (Dankbarkeit).


JaME bedankt sich recht herzlich bei HYPER JAPAN, Iwasa Misaki und HAYABUSA für die Ermöglichung dieses Interviews.
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