angela x fripSide - Boku wa boku de atte

review - 08.04.2017 06:00

angela und fripSide taten sich für die Produktion eines Themasongs zu "Ajin" zusammen.

Künstler: angela x fripSide
Titel: Boku wa boku de atte
Typ: Single (Digital)
Stil: Pop
Veröffentlichung: 19.10.2016 (Japan), 16.11.2016 (Europa)

Tracklist:
01. Boku wa boku de atte


Das Fieber der Kollaborationen, das die J-Popwelt 2016 im Griff hatte, war nicht nur auf die Zusammenarbeit unterschiedlicher einzelner Künstler miteinander beschränkt, sondern sah auch Solokünstler mit Bands zusammenarbeiten. So arbeiteten im August beispielsweise das Gesangsduo ClariS mit GARNiDELiA zusammen und nahmen für die Anime-Serie QUALIDEA CODE den Song "clever" auf. Im Herbst 2016 taten sich dann die beiden Duos angela und fripSide zusammen und ersannen nicht ein, sondern gleich zwei Themasongs für Ajin. Der Erste davon ist "Boku wa boku de atte" und erschien am 19. Oktober. Im November folgte dann eine Digital-Variante via Gan-Shin Records in Europa.

Nicht zu verwechseln mit Wada Kojis Lied "Boku wa boku datte", so beginnt "Boku wa boku de atte" mit einer schnellen Explosion dessen, was sein größter Pluspunkt ist: der hymnische Chor. Die Sängerinnen - angelas atsuko und fripSides Yoshino Nanjo - singen unterschiedliche Versteile anstatt zu versuchen, diese in Einklang vorzutragen. Die Weisheit, die sich daraus ergibt, wird durch den Chor bestätigt, in dem Nanjo auch als Backgroundsängerin zu hören ist - und durch die Kraft von atsukos Leistung. Allerdings kann es nicht geholfen haben, dass, wie bei den meisten angela-Songs, atsuko am Schreiben des Liedes beteiligt war und dieses daher unweigerlich besser zu ihren Gesangsfähigkeiten passt.

Auf der musikalischen Seite der Dinge ist der Einfluss von Nanjos fripSide-Kollegen Yaginuma "sat" Satoshi deutlich spürbarer, der diesen Track mit angelas KATSU co-arrangiert hat. Obwohl die Hauptmelodie schwer auf angelas bevorzugtem Mix aus klassischer- und Rockinstrumentierung liegt, gibt es auch einen Anflug von Techno zu hören und sat baute sogar noch ein Synthesizersolo ein. Hoffentlich werden die Fans von Nanjo nicht allzu enttäuscht von atsukos gesanglicher Dominanz sein, aber sollte dies der Falls sein, so kann man sie beruhigen, denn die nachfolgende Kollaboration, das von Yaginuma geschriebene "the end of escape", wird mehr nach fripSide als nach angela klingen.


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