G∀LMET - End To The Next

review - 21.03.2017 05:00

Letzte Europa-Tournee: G∀LMET beehren Deutschland ein letztes Mal vor ihrer Auflösung und JaME hat zur Einstimmung in die zweite Single der Band reingelauscht.

Künstler: G∀LMET
Titel: End To The Next
Typ: Single
Stil: Melodic Death Metal
Veröffentlichung: 15. April 2015
Bewertung: 7/10

Tracklist:
1. The Metter's Anthem
2. Sounds of Your Life
3. Walk One's Way


Death Metal ist nicht unbedingt das Genre, mit welchem der Schreiberling seit seiner Anstellung bei JaME regelmäßig konfrontiert wurde. Manchmal kommt das Glück jedoch unverhofft und so landete die zweite Single der inzwischen auf ein Trio geschrumpften Formation G∀LMET quasi am Vorabend der anstehenden Europa-Tournee auf unserem Redaktionstisch. Zum dritten und leider auch letzten Mal beehren die Japanerinnen die abendländischen Bühnen, was, ob der hervorragenden Single, tatsächlich schade ist.

Doch starten wir am Anfang: "End To The Next" wirft einem mit "The Metter's Anthem" gleich den ersten Melo-Death-Knochen vor die Füße, welcher nicht von ungefähr an Arch Enemy erinnert. Schließlich haben G∀LMET ihrerzeit als Arch-Enemy-Coverband begonnen und so tönt die Lead Gitarre im Refrain als wäre sie von Michael Amott höchstpersönlich eingespielt worden. Mit "Sounds of Your Life" finden die Mädels auch ihre Eigenständigkeit und schaffen es durch die cleanen Backing Vocals einen unverschämt eingängigen Song auf die Bretter zu jagen, welcher aber keineswegs weniger knallt als sein Vorgänger. Zu guter Letzt galoppieren G∀LMET mit "Walk One's Way" quasi Richtung Spielzeitende, ohne dabei aber die musikalische Qualität auf der Strecke zu lassen. Tolle Gitarren-Linien reihen sich an einen wuchtigen Chorus – So macht Melo-Death in AE-Tradition ordentlich Laune!

Sehen lassen kann sich die zweite Single der damals noch als Quartett fungierenden Formation allemal. Ohne viel Schnickschack oder sonstigen Firlefanz bieten die Damen auf "End To The Next" einfachen, aber guten Melo-Death, der sich aufgrund der knapp bemessenen Spielzeit von 13 Minuten perfekt für zwischendurch eignet. Wer die Songs live erleben will sollte sich allerdings sputen – In einer Woche schlagen die Mädels schon in Deutschland auf. Die Termine findet ihr wie gewohnt unter diesem Artikel.

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